Schritt 1: Prüfen, ob Sie veröffentlichen dürfen
Bei vielen KI-Diensten und Songgeschenken ist nur die private Nutzung erlaubt. Lesen Sie die Bedingungen, bevor Sie hochladen. Bei uns ist die Veröffentlichung bei allen Paketen erlaubt, privat und geschäftlich, und wir verkaufen Ihr Lied kein zweites Mal. Die Modelle, mit denen wir arbeiten, erlauben die kommerzielle Nutzung der Ergebnisse (ACE-Step 1.5 unter MIT-Lizenz, RealVisXL unter CreativeML Open RAIL++-M).
Schritt 2: Dateien vorbereiten
| Was | Anforderung | Bei uns |
|---|---|---|
| Audio | WAV in hoher Qualität | WAV 44,1 kHz, 24 Bit, auf -14 LUFS und höchstens -1 dBTP |
| Cover | quadratisch, mindestens 1000 × 1000 px, empfohlen 3000 × 3000 px, JPG oder PNG, RGB | JPG 3000 × 3000 px, Titel gesetzt |
| Songtext | für Untertitel und Liedtext-Anzeige | PDF und TXT |
| Titel und Künstlername | einheitlich in allen Dateien | in den Dateien hinterlegt |
Die Cover-Angaben nennt zum Beispiel der Vertrieb DistroKid. Prüfen Sie die Vorgaben Ihres Vertriebs, sie unterscheiden sich im Detail.
Schritt 3: Vertrieb wählen und KI angeben
Spotify nennt auf seiner Seite für Künstler eine Liste empfohlener Vertriebe. Beim Hochladen fragen viele Vertriebe inzwischen, ob und wie KI im Song steckt. Geben Sie das ehrlich an: Gesang, Instrumente und gegebenenfalls Text mit KI erzeugt. Spotify unterstützt dafür seit September 2025 einen Branchenstandard, der die Angaben in der App anzeigt. Die Dateien von uns tragen außerdem eine maschinenlesbare KI-Kennzeichnung, die Sie bitte nicht entfernen.
Schritt 4: Was Spotify bei KI-Musik nicht will
Spotify hat im September 2025 neue Regeln vorgestellt. Stimmen echter Künstler dürfen nur mit deren Erlaubnis nachgeahmt werden. Ein Filter richtet sich gegen Massen-Uploads, Duplikate, Tricks mit Suchbegriffen und künstlich kurze Titel; in den zwölf Monaten davor hat Spotify nach eigenen Angaben über 75 Millionen Spam-Titel entfernt. Laden Sie also einen Song einmal hoch, nicht fünf fast gleiche Fassungen unter verschiedenen Namen. Bei uns ahmt keine Stimme einen echten Künstler nach.
Schritt 5: Rechte und Geld realistisch sehen
Für rein KI-erzeugte Musik gibt es keine GEMA-Anmeldung, weil sie nach deutschem Recht in der Regel nicht urheberrechtlich geschützt ist. Streaming-Erlöse zahlt der Vertrieb aus, sofern er KI-Musik annimmt; das entscheidet jeder Vertrieb selbst. Mehr dazu im Ratgeber KI-Musik, GEMA und Urheberrecht.
Sie möchten einen Song mit allem für den Release? Song Pro liefert fünf Fassungen, alle Spuren und das Cover in 3000 × 3000 px für 89 €. Song anlegen, fertig in 24 Stunden. Ein Musikvideo für YouTube und Reels gibt es als Zusatz.
Andere Plattformen
YouTube, Instagram und TikTok nehmen Videos direkt an. Wie Sie Ihren Song dort und im WhatsApp-Status nutzen, steht im Ratgeber Eigenen Song auf Instagram, TikTok und WhatsApp. Ein passendes Cover gibt es auch einzeln: Song-Cover erstellen lassen.
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Häufige Fragen
Kann ich einen KI-Song auf Spotify hochladen?
Ja. Spotify erlaubt KI-Musik. Verboten ist, ohne Erlaubnis die Stimme eines echten Künstlers nachzuahmen, und Spotify filtert Massen-Uploads, Duplikate und künstlich kurze Titel. Die KI-Nutzung können Vertriebe nach einem Branchenstandard (DDEX) angeben.
Wie kommt mein Song zu Spotify?
Über einen Vertrieb (Distributor). Laut Spotify übernehmen Vertriebe die Auslieferung und zahlen die Streaming-Erlöse aus. Die meisten verlangen eine Gebühr oder einen Anteil.
Bekomme ich Geld für Streams?
Die Erlöse zahlt der Vertrieb aus. Bei der GEMA anmelden lässt sich rein KI-erzeugte Musik nicht, deshalb gibt es dort keine Ausschüttung für den Song.