Die Regeln im Überblick
| Plattform | Was gilt (Stand Oktober 2026) | Quelle |
|---|---|---|
| Spotify | KI-Musik erlaubt. Stimmen echter Künstler nur mit deren Erlaubnis. Filter gegen Massen-Uploads, Duplikate, Suchwort-Tricks und künstlich kurze Titel. KI-Angaben nach DDEX. | Spotify Newsroom, 25.09.2025 |
| YouTube | Realistisch wirkende veränderte oder synthetische Inhalte kennzeichnen, auch wenn die Musik für das Video wesentlich ist. Seit 15.07.2025 kein Geld für massenhaft produzierte, sich wiederholende Inhalte. | YouTube-Hilfe 14328491, artyfile |
| TikTok | Realistische KI-Inhalte kennzeichnen. TikTok setzt zusätzlich automatische Labels, wenn eine Datei KI-Metadaten trägt. | TikTok Newsroom |
| DistroKid | KI-Anteile beim Hochladen angeben (AI Credits): Text, Musik, ganz oder teilweise. Keine Nachahmung, kein Spam. | DistroKid-Hilfe |
| TuneCore | Seit Mai 2026 keine Titel aus nicht lizenzierten KI-Studios; lizenzierte Dienste bleiben möglich. | Music Ally, 01.05.2026 |
| Amuse | KI-Musik erlaubt, aber nicht für Qobuz, Meta und YouTube Content ID. Keine Nachahmung von Künstlern, keine KI-Coverversionen. | Amuse-Hilfe |
Kennzeichnen
Jede Datei von uns trägt eine maschinenlesbare Kennzeichnung als KI-erzeugt, so wie es Art. 50 der KI-Verordnung verlangt. Lassen Sie sie drin. Beim Vertrieb geben Sie zusätzlich an, welche Teile mit KI entstanden sind: bei einem Song von uns Musik, Gesang und, wenn wir ihn geschrieben haben, auch der Text. Bei einem Beat mit Ihrem eigenen Gesang ist nur die Musik KI.
Kein Spam, keine Nachahmung
Laden Sie einen Song einmal hoch, nicht mehrere fast gleiche Fassungen unter verschiedenen Namen. Kaufen Sie keine Streams und nutzen Sie keine Dienste, die Streams erzeugen; das ist Streaming-Betrug. Und lassen Sie keine echte Stimme nachbauen. Wir lehnen solche Wünsche schon im Formular ab.
Woher die Musik kommt
TuneCore unterscheidet seit Mai 2026 zwischen lizenzierten und nicht lizenzierten KI-Generatoren. Wir erzeugen Musik mit ACE-Step 1.5 auf unserem eigenen Rechner. Die Entwickler nennen auf der Modellseite lizenzierte und lizenzfreie Trainingsdaten und erlauben die kommerzielle Nutzung der Ergebnisse unter MIT-Lizenz. Ob ein Vertrieb das als „lizenziert“ anerkennt, entscheidet er selbst; fragen Sie im Zweifel vor dem Hochladen nach.
GEMA und Geld
Rein KI-erzeugte Musik ist nicht bei der GEMA anmeldbar. Erlöse kommen nur über den Vertrieb, und bei Spotify erst ab 1.000 Streams pro Titel im Jahr. Die Rechnung steht im Ratgeber Spotify: Geld pro Stream, die Schritte zum Hochladen in Eigenen Song auf Spotify veröffentlichen.
Wer ein ganzes Projekt plant: Das KI-Künstler-Album enthält einen Release-Plan und ein Metadaten-Blatt, in dem die KI-Angaben schon richtig stehen.
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Häufige Fragen
Muss KI-Musik auf Spotify gekennzeichnet werden?
Spotify unterstützt seit September 2025 KI-Angaben nach dem Branchenstandard DDEX, die in der App erscheinen. Die Angabe machen Sie über Ihren Vertrieb, DistroKid fragt sie zum Beispiel beim Hochladen als AI Credits ab. Geben Sie sie ehrlich an.
Kann ich KI-Musik bei YouTube Content ID anmelden?
In der Regel nein, und Sie sollten es auch nicht versuchen. Amuse etwa schließt KI-Musik ausdrücklich von YouTube Content ID aus. Da an rein KI-erzeugter Musik meist kein Urheberrecht besteht, könnte eine Anmeldung fremde Videos zu Unrecht sperren.
Welcher Vertrieb nimmt KI-Musik an?
DistroKid und Amuse nehmen KI-Musik mit Angabe an, mit Einschränkungen. TuneCore lehnt seit Mai 2026 Titel aus nicht lizenzierten KI-Generatoren ab. Die Regeln ändern sich oft; lesen Sie vor dem Hochladen die aktuellen Bedingungen Ihres Vertriebs.